Pekannuss-Brownies

Wenn sich die Sonne schon so gekonnt vor uns versteckt, muss ein anderer Weg herhalten um Endorphine freizusetzen :)

SCHOKOLADE!

Diese leckeren Brownies werden euch helfen, das ein oder andere Gewitter (glücklich und zufrieden) zu überstehen. ;)



Rezept:
  • 125g  Zartbitterschokolade
  • 100g weiche Butter
  • 250g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 75g Mehl
  • 30g Kakaopulver
  • 1/2 TL Backpulver
  • 125g Pekannüsse, gehackt
Zubereitung:

 - Den Backofen auf 180° vorheizen. Eine Backform mit Backpapier auslegen.

- Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.

- Butter, Zucker und Vanille cremig schlagen. Eier einzeln einrühren und gut verschlagen. Die Schokolade hinzufügen.

- Mehl mit Backpulver und Kakao sieben und unter den Teig heben. Zum Schluss die gehackten Nüsse unterheben.

- Den Teig in die Form geben und glatt streichen. Bei 180° 30-35 Minuten backen.




Amber Rose- Natürlich backen




Ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen Back- und Kochbüchern um mir Ideen und Anregungen für meine Rezepte zu holen.
Seit kurzem ist meine Backbuchsammlung um einen Schatz reicher :)

Das Buch Natürlich Backen mit Amber Rose ist eine Sammlung wunderbarer Rezepte, bei denen fast ausschließlich auf Weißmehl und raffinierten Zucker verzichtet wird. Manche Rezepte kommen außerdem ohne Milchprodukte aus. Die Autorin möchte Anregungen auf dem Weg zu einer gesünderen und nahrhafteren Art des Backens geben.




Gleich nach dem ersten Durchblättern wusste ich, welches Rezept ich als erstes testen werde.
Sommerlicher Nektarinenkuchen.
Geschmacklich anders als klassische (meist mit Weißmehl und Zucker hergestellten) Backwaren aber dennoch unglaublich lecker.
Ich bin ein bekennender Honig-Fan, deshalb hat mich das intensive Aroma nicht gestört. Für diejenigen unter euch, die Honig nicht so gerne essen, empfehle ich die Rezepte mit Rohrohrzucker vorzuziehen.


Das Buch gliedert sich in folgende Kategorien:
  • Für jede Jahreszeit
  • Desserts
  • Süsse Tartes und Baisers
  • Kleingebäck
  • Cremes, Puddings und Kompotte
  • Kräutertees

Mein Fazit:

Ein unglaublich ansprechend gestaltetes Buch, bei dem mich beinahe jedes einzelne Rezept anregt, es sofort auszuprobieren. Besonders toll finde ich auch, dass Teerezepte im Buch zu finden sind. Momentan ist es mir aber zu heiß, um eines der Rezepte auszuprobieren. ;)
Das hole ich aber bestimmt im Herbst oder Winter nach.
Denn dann bin ich wieder ein richtiger Tee-Junkie :)




Rezept:
  • 175g weiche Butter
  • 150g helles Dinkelmehl, gesiebt
  • 2 große Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 170g dunkler Honig
  • 3 EL Vollmilch
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 400g vollreife Nektarinen, entsteint und in 2cm große Stücke geschnitten
  • Staubzucker aus Rohrohrzucker zum Bestäuben (nach Belieben)




Zubereitung:

 - Den Backofen auf 160° (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Springform (24cm Durchmesser) einfetten und mit Mehl bestäuben.

- In einer großen Rührschüssel die Butter mit dem Handrührgerät schaumig schlagen.
2-3 EL Mehl dazugeben.

- Die Eier nacheinander unterrühren und alles zu einer feinen Schaummasse schlagen. Das restliche Mehl mit dem Backpulver, dem Honig, der Milch und den gemahlenen Mandeln unter die Schaummasse ziehen. Die Nektarinenstücke vorsichtig unterheben.

- Den Teig in die Backform geben, mit einem Konditormesser glatt streichen und im heißen Ofen 1- 1 Std. 15 Min. backen, bis der Kuchen in der Mitte auf Fingerdruck nicht mehr nachgibt.

- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen, auskühlen lassen und mit Staubzucker bestäuben.



Dieses Buch wurde mir von einem Kooperationspartner zur Verfügung gestellt. Vielen herzlichen Dank!

Alles Liebe,
Caro

Marillenschaumtörtchen

In der Fremde erfährt man, was die Heimat wert ist, und liebt sie dann um so mehr.
Ernst Wichert (1831 - 1902) 

Heimat bezieht sich für mich nicht nur auf einen Ort. Heimat bedeutet für mich ein Gefühl von Geborgenheit und tiefster Zufriedenheit, vollgepackt mit wunderbaren Kindheitserinnerungen.

Ich bin geboren und aufgewachsen in einer kleinen Gemeinde in der Wachau, eine der charmantesten Regionen Österreichs.


Die Wachau ist nicht nur für seine wunderschöne Landschaft, sondern auch für die aromatischen  Marillen international bekannt. Die Bezeichnung "Wachauer Marille" ist sogar EU-weit geschützt.

Vor ziemlich genau fünf Jahren hat es mich nach Wien verschlagen. Und obwohl mir die Großstadt anfangs nicht unbedingt geheuer war, lebe und arbeite ich jetzt sehr gerne hier.

Alle paar Wochen zieht es mich dann aber doch wieder in die wunderschöne Wachau zurück um Zeit mit meinen Eltern und Freunden zu verbringen und dabei einfach dieses wunderbar vertraute Gefühl zu genießen.

Heute möchte ich euch ein besonderes Dessert zeigen, welches ich in Anlehnung an meine Heimat kreiiert habe.
Besonders wichtig für mich war, auch ein bisschen Wien in mein Wachauer Rezept zu integrieren. Denn mittlerweile ist auch Wien ein Zuhause für mich geworden.
Aus diesem Grund besteht der Boden meines Törtchens aus den allseits bekannten Manner Schnitten.
Die zweite Schicht bildet eine luftiger Marillenschaum.
Da für mich Schokolade in keinem Dessert fehlen darf, liegt eine süß-herbe Zartbitterganache darüber. Den Abschluss machen salzige Marillenkerne.




Für mich verbindet dieses Rezept meine Heimat Wachau mit meinem Zuhause Wien und zeigt, dass  die doch sehr unterschiedlichen Orte in diesem kleinen Leckerbissen wunderbar harmonieren


Rezept: (für 4 Törtchen, 8cm)

Boden:
  • 2 Pkg. Manner Schnitten
  • 2-3 EL Butter
 Marillenschaum:
  • 100g Marillenmarmelade
  • 50g Staubzucker
  • 2 Blätter Gelatine
  • 2 ELWeißwein oder Marillensaft
  • 200ml Schlagobers
Zartbitter-Ganache:
  • 50g Zartbitter Schokolade (85%)
  • 50g Schlagobers
Außerdem:

Zubereitung: 

- Butter erwärmen und mit den zuvor zerkleinerten Schnitten vermengen. 

- 4 Dessertringe auf einen glatten Teller geben und die Masse auf die Ringe verteilen und flach drücken. 

- Die Gelatine in ausreichend kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken und in 2 EL heißem Weißwein oder Saft auflösen. Die Marmelade mit dem Zucker cremig rühren.

- Anschließend die Gelatine in die Marmalde rühren. Zum Schluss dass steif geschlagene Schlagobers vorsichtig unterheben.

- Die fertige Masse in die Dessertringe füllen und mindestens 2-3 Stunden kühlen.

- Für die Ganache die Schokolade in Stücke brechen oder fein hacken und in eine Schüssel geben.
- Schlagobers aufkochen lassen, vom Herd nehmen und über die Schokolade gießen. Danach einige Minuten stehen lassen.

- Nun vorsichtig mit einem Schneebesen rühren, bis sich die Schokolade komplett aufgelöst hat und mit dem Obers eine glatte Masse bildet.

- Nun die Schokolade etwas abkühlen lassen und anschließend auf die vorbereiteten Törtchen geben und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
- Vor dem Servieren die Törtchen mit einigen klein gehackten Marillenkernen bestreuen und mit etwas erwärmter Marillenmarmelade servieren.



Testbericht: KENWOOD kMix triblade Stabmixer





Vor ein paar Monaten erhielt ich eine Email der lieben Kathrin der NETWORKPR, welche mich fragte, ob ich nicht zufällig ein neues Küchengerät bräuchte.

Mein Stabmixer ging schon vor etwa einem halben Jahr zu Grunde und da mein Herzbube mich in meinem Küchengeräte-Kaufwahn gerne etwas einschränkt *räusper* hatte ich auch noch keinen neuen gekauft.
Das war also DIE Gelegenheit um so ganz nebenbei eine weitere Küchenutensil-Notwendigkeits-Diskussion zu umgehen. :)

Ich zerkleinere, mixe und püriere sehr viel in unserem Standmixer und bin grundsätzlich auch zufrieden damit.
Blöd nur, wenn man gerade Gemüsesuppe im Mixer hatte und danach noch einen Smoothie darin zubereiten will. (Ja, dass kommt bei uns tatsächlich das ein oder andere Mal vor.)
Da ist es dann schon von Vorteil, wenn man ein weiteres Gerät zum Zerkleinern und Pürieren hat.

Ich entschied mich nach kurzem Stöbern für den Kennwood kMix Triblade Stabmixer und nach nur zwei Tagen war das Paket dann auch schon da!

Erster Eindruck

Der kMix Triblade Stabmixer gefällt mir optisch sehr gut.
Mir fiel auf, dass er etwas schwerer in der Hand liegt als mein altes Exemplar.
Es hat sich jedoch herausgestellt, dass man den Mixer aufgrund seiner starken Mixleistung ohnehin nicht besonders lange in den Händen hält :)
Die Leistung entschädigt definitiv für das Gewicht!

Besonders toll finde ich, dass es eine Schutzkappe für die scharfe Klinge gibt, denn dann kann man den Stabmixer auch ohne Bedenken einfach so in den Küchenschrank räumen.

Anwendung

Der Stabmixer wurde von mir gleich einer Extremsituation ausgesetzt.
Steinharte gefrorene Früchte sollten zu cremigem Eis werden.

Die Regelung der 5 Geschwindigkeitsstufen ist sehr einfach zu bedienen und erfolgt problemlos.

Der Aufsatz lässt sich sehr leicht aufstecken und man kann direkt losmixen.

Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass er um einiges leiser zerkleinert als unser Standgerät.


Hier seht ihr die gefrorene Früchte vor dem Zerkleinern:




 ca. 15 Sekunden später sah das ganze dann schon so aus:

Fazit

Das Ergebnis hat mich überzeugt! Wenn der Stabmixer mit gefrorenen Früchten kein Problem hat gelingen Suppen, Smoothies usw. bestimmt in Sekundenschnelle.
Deshalb gibt es von mir auch eine absolute Kaufempfehlung.

Vielen Dank an dieser Stelle an NetworkPR die mir dieses tolle Gerät zur Verfügung gestellt haben!

Hier geht's zum Rezept für einen eiskalten Frozen Banaberry!


Frozen Banaberry




Das mit der Namensgebung oder Rezeptbezeichnung für meine Leckerbissen ist bei mir manchmal so eine Sache. Da sitze ich oft stundenlang und grüble. Denn man will ja auch keine Fehler machen und nicht etwas als etwas bezeichnen was es nicht ist.
Auch bei diesem Rezept war es wieder einmal soweit ;)

Ich fing an meinen Beitrag zu schreiben mit dem Titel "Bananen-Beeren-Eis".
Kurz darauf kam mir der Gedanke, ob die Bezeichnung Eis überhaupt so stimmt.
Denn bei Eis denkt fast jeder automatisch an cremiges Milcheis. So könnte ich den ein oder anderen meiner Leser enttäuschen.
Dann kam mir der Geistesblitz. Sorbet! Aber Moment. Wikipedia meint Sorbet bedeutet Halbgefrorenes. Ist das, was gerade vor mir steht etwa nur halb gefroren?
Verzweiflung machte sich breit. Kurz war ich auch davon überzeugt, dass es sich bei meiner Leckerei um einen gefrorenen Smoothie handelt.

Schlussendlich habe ich mich dazu entschlossen, meinen kleinen Leckerbissen einfach Frozen Banaberry zu nennen. Denn das bezeichnet exakt was es ist. Gefrorene Banane und Beeren. Punkt.




Rezept:

  •     1 mittelgroße gefrorene Banane  (in Stücken)
  •     etwa 250g gefrorene Beerenmischung
  •     Saft einer halben Zitrone
  •     ca. 100ml Flüssigkeit (Fruchtsaft, Milch, Wasser...)

Die Flüssigkeit könnt ihr beliebig wählen, ich habe für dieses Rezept den Apfel-Himbeersaft von Innocent verwendet.

Zubereitung:

- Die gefrorenen Früchte in eine Schüssel oder wenn vorhanden in einen hohen Mixbehälter geben.

- Den Saft einer halben Zitronen auspressen und hinzufügen.

- Eine beliebige Flüssigkeit beigeben, mit dem Stabmixer oder im Standgerät zerkleinern und mixen bis keine groben Stücke mehr vorhanden sind.

- In ein Glas füllen und gleich genießen! :)

Den Testbericht zu meinem neuen Kenwood Stabmixer findet ihr übrigens hier.