Tatar vom Seesaibling mit scharfer Mango-Salsa


Endlich habe ich Zeit gefunden, den herrlichen Alpenlachs Seesaibling
(aus meinem FoodCamp Goodiebag) zu Tatar zu verarbeiten!

Der Seesaibling zeichnet sich nicht nur durch seinen hervorragenden Geschmack, sondern auch durch den besonders hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren aus.
Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist zudem die Sicherheit bezüglich der Herkunft der Fische.


Tatar vom Seesabiling:
  • 300g Filet vom Seesaibling (geräuchert)
  • 100g Gurke
  • 2 EL Sojasoße
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Zitronensaft
  • 1 El Créme fraíche
  • 1 El Sauerrahm

Zubereitung:

- Die Haut vom Filet entfernen und den Fisch auf Gräten kontrollieren. Anschließend den Fisch sehr fein würfeln.

- Die Gurke schälen, längs halbieren, die Kerne entfernen und ebenfalls sehr fein würfeln.

- Saibling und Gurke in eine Schüssel geben und mit Sojasoße, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

- Créme fraíche mit Sauerrahm verrühren und zum Schluss oben auf das Tatar geben.
(Hierfür eignet sich besonders gut ein Metallring) 


Mango-Salsa:

  • 1 Mango
  • 1 Limette (unbehandelt)
  • 2 Stk. Frühlingszwiebel
  • 1 Chilischote
  • Salz

Zubereitung: 

- Die Mango schälen un das Fruchfleisch in kleine Würfel schneiden. Limette heiß abwaschen und einen TL abreiben. Limette auspressen.

- Mangostücke mit dem Abrieb und Saft der Limette mischen.

- Chilischote halbieren, entkernen und sehr fein schneiden.

- Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Mit den Chilistücken zur Mango geben.

- Mit etwas Salz abschmecken und abgedeckt ca. eine halbe Stunde kalt stellen.

FoodCamp 2014


Unendlich groß war die Vorfreude, als ich mich vor einigen Wochen auf der Teilnehmerliste für das FoodCamp 2014 entdeckt hatte.
Und soviel schon mal vorweg: Meine Erwartungen wurden definitiv nicht enttäuscht. :)

Sehr aufgeregt und etwas unausgeschlafen machte ich mich also letzten Samstag auf den Weg zum FoodCamp ins Palais Sans Souci.
Nach einem schmackhaften Frühstück von JA!Natürlich und der Begrüßung durch die Veranstalterinnen Dani Terbu und Nina Mohimi, (The Coolinary Society) ging es auch schon los mit den ersten Sessions.



Zu Beginn machte ich mich auf den Weg ins Dachgeschoss. Dort lauschte ich einem Vortrag der Firma Alpenlachs über die Aufzucht und Haltung von Seesaiblingen. Die anschließende Kostprobe überzeugte. Umso erfreuter war ich, als ich am Abend einen Seesaibling aus meinem tollen Goodiebag "fischte".

Danach durfte ich bei einer Session von Katharina Seiser dabei sein, die uns erklärte, wie man erfolgreich ein Kochbuch schreibt. Es war sehr interessant zu erfahren, wie viel Arbeit hinter einem derartigen Projekt steckt und wie die einzelnen Schritte aussehen.

Gestärkt mit leckerem Linsencurry ging es mit einer glutenfreien Backsession weiter. Die Session wurde von Alexandra (Kamehl) und Eva (foodtastic) geleitet.
Beiden Blogs folge ich schon eine Weile, umso mehr hat es mich gefreut die beiden persönlich kennen zu lernen.
Zusammen mit Nadja (wintersprosskocht), der ich schon beim Alpenlachs-Vortrag über den Weg gelaufen bin, versuchte ich mich an einer Nektarinen-Heidelbeer Galette.
Teilweise musste etwas improvisiert werden, was so manch fehlendes Küchenutensil angeht, aber genau diese Tatsache machte die Session besonders unterhaltsam. 



Das Rezept für die Galette findet ihr übrigens hier.

Am Nachmittag gab es einige Verkostungsstände, unter anderem einen der Firma Fandler Ölmühle.
Der Öl-Cuveé Neun hat es mir dabei besonders angetan.
(Bio-Macadamianussöl & Bio Traubenkernöl)
Ein Brotstück nach dem anderen durfte darin baden und anschließend in meinem Mund verschwinden. Herrlich.
Vielen Dank an dieser Stelle an die nette Dame vom Stand, die mir meine Fragen so ausführlich und informativ beantwortet hat.

Ziemlich toll fand ich auch den Stand von Zero Waste Jam.
Diese Marmeladen werden aus Früchten hergestellt, welche ansonsten weggeworfen werden würden. Dafür sammeln sie gespendete Früchte oder Überschüsse aus privaten Gärten und Wäldern. Coole Sache! :)




Am späten Nachmittag besuchte ich dann noch die Session
"Das Mediakit-Cheatsheet für Foodblogger" von Conny (moment in a jelly jar).
Ein sehr gelungener Vortrag, der informativ gestaltet und besonderes ansprechend dargeboten wurde. Ich hätte ihr noch stundenlang zuhören können!
Man hat einfach gespürt, wie viel Leidenschaft Conny für dieses Thema mitbringt.

Zum Schluss durfte ich noch bei einer Session zum Thema
"SEO und Google Analytics" dabei sein.
Ich wusste im Großen und Ganzen worum es dabei geht.
Birgit (Birgit's Bratgeber) gab uns jedoch einen genaueren Einblick und viele ausführliche Informationen und Hintergründe zu diesem Thema.
Besonders toll fand ich, dass sie die einzelnen Schritte vor uns praktisch umsetzte und uns auf diese Weise ermöglichte, alles nachzuvollziehen.

Zum Glück war das FoodCamp quasi um die Ecke, denn der Airfryer, der Teil des unglaublichen Goodiebags war, erwies sich als etwas unhandlich :)

Ein großes DANKESCHÖN an die Veranstalterinnen und alle Sponsoren!

Ich hatte einen umwerfenden Tag und ich hoffe, auch im nächsten Jahr wieder einen Platz auf der Teilnehmerliste zu ergattern.

Alles Liebe,
Caro

Spargel-Zitronen-Risotto




Der, Die oder Das Risotto? Egal- ich mag Risotto einfach.

Cremiger Reis mit viel Käse ohne großartige Gabel-Messer-Akrobatik.
So gern ich es auch mag, ganz kultiviert und geordnet beim gedeckten Tisch zu sitzen, Risotto landet bei mir meist ganz radikal in einer Schüssel und wird mit dem Löffel verzehrt :)

Ab damit aufs Sofa und eine Doppelfolge "Rachel Khoo- London in meiner Küche" und das Glück ist perfekt.


Rezept: (für 4 Personen)

  • 250g grüner Spargel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 350g Risottoreis
  • 1 EL Zucker
  • 100ml Weißwein
  • Öl
  • 1 Zitrone
  • 80g Butter
  • ca. 1 Liter Gemüsesuppe (heiß!)
  • 60g frisch geriebener Grana Padano
  • 3 EL Pinienkerne

Zubereitung:

- Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden. Zusammen in etwas Öl glasig dünsten.

- Risottoreis zufügen, kurz anrösten und mit Weißwein ablöschen.

- Unter regelmäßigem Rühren einkochen lassen. Die heiße Suppe nach und nach immer dann zufügen, wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat.
(Der gesamte Vorgang dauert etwa 20 Minuten)

- Spargel waschen und die holzigen Enden entfernen. Anschließend den Spargel in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Pfanne Öl erhitzen und den Spargel einige Minuten scharf anbraten.
Zucker sowie den Abrieb einer halben Zitrone hinzufügen weiterbraten. Mit Salz, Pfeffer und dem Saft einer Zitrone abschmecken.

- Die Pinienkerne ohne Zugabe von Öl in einer Pfanne rösten.

- Den Spargel kurz vor dem Servieren unter das Risotto mischen, die Butter sowie den Käse unterrühren und mit den gerösteten Pinienkernen bestreuen.


Lorraine Pascale's - Fast, Fresh and Easy Food


Ich war immer schon fasziniert von Kochsendungen.
Als ich dachte, die Klassiker wie Jamie Oliver, das perfekte Dinner und die Küchenschlacht wären tolle Sendungen...entdeckte ich  den Sender RTL Living.

Ich sage euch, dieser Tag hat mein Leben verändert  :P  Geschätzte 80% der Sendungen haben mit Kochen oder allgemein mit Essen zu tun. (die anderen 20% beschäftigen sich mit Reisen oder Gartengestaltung. Also auch nicht uninteressant ;)
Der perfekte Sender also für mich.
Und nein, ich werde nicht dafür bezahlt, dass ich das sage :)

Also gut. Um auf den Punkt zu kommen :) Ich wurde dabei auf einige inspirierende Menschen aufmerksam, welche sich zwar auf unterschiedlichste Weise, aber alle mit einer enormen Leidenschaft dem Kochen und Backen widmen.

Darunter auch Lorraine Pascale. Ein ehemaliges Model, welches sich entschieden hat ihrer Leidenschaft nachzugehen und sich voll und ganz dem Kochen und Backen zu widmen.
Ich mag ihre unkomplizierte Art zu kochen und die Wertschätzung die sie den Lebensmitteln entgegenbringt.


Das Buch gliedert sich in folgende Kategorien:
  • Canapés + Cocktails
  • Starters, snacks + soups
  • Salads
  • Chicken + duck mains
  • Beef, lamb + pork mains
  • Fish + shellfish mains
  • Vegetarian mains
  • Cakes + puds
  • Bread + pastry
  • Tasty treats

Das Layout des Buches gefällt mir gut und auch die Bilder finde ich sehr ansprechend.

Besonders toll finde ich, dass bei jedem Rezept eine Vorbereitungs- sowie Zubereitungszeit angegeben ist. Auch eine Information über die zubereiteten Portionen und das benötigte Equipment ist vorhanden.



Manche könnte es stören, dass es (soweit ich weiß) nur in der Originalsprache-  also Englisch erhältlich ist. Ich finde es nicht weiter schlimm, da ich mich des Öfteren auch mit englischsprachigen Rezepten beschäftige und mir somit die meisten Begriffe vertraut sind.

Mein Fazit:
Ein wirklich tolles Buch mit vielen leckeren Rezepten, bei denen für wirklich jeden Geschmack etwas dabei ist. Von mir gibt es also eine absolute Kaufempfehlung! :)


Als Testrezept habe ich mich für den "Crouching tiger, hidden zebra cake" entschieden.


Rezept:
  • 250ml Sonnenblumenöl (oder ein anderes geschmacksneutrales Öl)
  • 250g Zucker
  • 100ml Milch
  • 4 mittelgroße Eier
  • ein paar Tropfen Vanilleextrakt
  • 300g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 25g Kakaopulver
  • 1 Orange

Zubereitung:

- Den Ofen auf 180° vorheizen. Die Backform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.

- Öl, Zucker, Milch, Eier und Vanilleextrakt in eine große Schüssel geben und gut verrühren.

- 400ml vom Teig in eine andere Schüssel geben. 175g Mehl mit einem halben TL Backpulver mischen und unter den Teig rühren.
(Das wird der Vanille-Teig)

- Das übrige Mehl mit einem halben TL Backpulver mischen und das Kakaopulver hinzufügen. Mit dem Abrieb einer Orange zum restlichen Teig geben.
(Das ist der Schokoladen-Teig)

- Einen Esslöffel vom Vanille-Teig in die Mitte der Form geben. Anschließend einen Esslöffel vom Schokoladen-Teig in die Mitte vom Vanille-Teig geben. Damit fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.

- Bei 180° ca. 35 Minuten backen. (Stäbchenprobe!)


Ciabatta mit Rucola, Ziegenkäse und Spargel



Ich liebe Ziegenkäse. Vor allem wenn er mit süßen Früchten oder Honig kombiniert ist.
Begonnen hat alles mit einem Salat aus Ziegenkäse mit karamellisiertem Apfel, welchen ich in einem Restaurant in Hamburg gegessen habe.
Mittlerweile kombiniere ich Ziegenkäse fast ausschließlich mit Obst- zurzeit am liebsten mit Mango und Granatapfel und fast immer wird der Käse dabei regelrecht in Honig ertränkt ;)
Dem Foto zuliebe habe ich mich diesmal etwas zurückgehalten.
Ansonsten hätte ich es noch Honig Ciabatta nennen müssen :P

Rezept: (für 2 Personen)
  • Ciabatta, Baguette oder anderes Weißbrot nach Wahl
  • Frischkäse mit Kräutern
  • einen halben Bund grünen Spargel
  • ein paar Cherrytomaten
  • Rucola
  • Ziegenkäse
  • 2 TL Honig
  • Saft und Abrieb 1/2 Zitrone
  • etwas Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer


Zubereitung:

- Die holzigen Enden des grünen Spargels wegschneiden und das untere Drittel schälen.

- Spargel in Stücke schneiden und in etwas Olivenöl ca. 3 Minuten anbraten. (In meinem Fall war der Spargel bereits blanchiert, da er bei einem anderen Gericht übrig geblieben ist)
Ihr könnt den Spargel aber auch direkt in die Pfanne geben, ich würde ihn aber dann etwa 5 Minuten länger braten.

- Den Spargel mit Zitronensaft und Honig ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale abschmecken.

- Das Brot nach Wahl aufschneiden und mit etwas Frischkäse bestreichen. Rucola und geteilte Cherrytomaten am Brot verteilen. Den Ziegenkäse ebenfalls grob darauflegen.
Zum Schluss die noch warmen Spargelstücke auf das Ciabatta geben und mit der entstanden Zitronenvinaigrette vollenden.